The Magic of April 1st

Freunde, während ich diese Zeilen in meinen Blog kritzel, befinde ich mich in einer Penthouse-Wohnung in Downtown Toronto, Sonnenaufgang auf Kanadisch inklusive. Aber wie zum Teufel..

..Angefangen hat alles damit, dass wir gestern mit der kompletten Familie zum Osteressen bei Christophs Verwandten eingeladen waren. Die Geschichte lässt sich wie folgt zusammenfassen. Essen! Fußball! Essen! Ostereier! Essen! Konversation uuund Honigbier.. War ein super entspannter Nachmittag und der Türöffner für das was folgt.

Einer meiner Gesprächspartner beim Familientreff war unter anderem ein junger Jura-Student namens Jan, der über die Feiertage in der Downtown-Wohnung von Christophs Tante untergekommen war. Die perfekte Location um sich erstmals einen Überblick über meine neue Heimatstadt zu verschaffen. Kurzum – Ab nach Toronto City!

Auf der Autofahrt Richtung Toronto und somit dem Stadtzentrum immer näher kommend, hielt ich zunehmend meinen Schnabel, ich war schlichtweg beeindruckt. Als wir bald darauf in Downtown ankamen, ging es mit Jan und seinem Onkel Patrick, der von unserem Gesabbel ebenfalls Durst bekommen hatte, in die Wohnung im 14 Stock. Joa.. oben angekommen ist mir dann erst mal geschmeidig die Kinnlade affglitscht.. äh runtergefallen. Ausblick bis Meppen – 1a.

Lange sollte mir dieser Anblick aber vorerst nicht zuteil werden, weil keine fünf Minuten später, saßen wir schon im “Mullins”, einem irischen Pub und gönnten uns einige Bierchen. Nachdem diese verköstigt worden waren, ging es ohne Patrick dafür mit Simon (einem anderen Familienmitglied) wieder hoch in die Wohnung, wo wir den Abend mit einigen hochprozentigen Getränken über der Skyline von Toronto ausklingen lassen haben.

skyline                                                                                               View from the rooftop”

Obwohl extrem müde, war im Anschluss an unsere Trinkfestspiele an Schlaf kaum zu denken. Zwar habe ich mich redlich bemüht, bin aber schließlich nicht gegen das aller halb stündliche Wanduhrengebimmel angekommen. Geschlafen habe ich also eher – geht so. Entschädigt wurde ich dafür aber gegen 7 Uhr morgens, als ich schließlich auch die letzte Hoffnung auf noch ein wenig Schlaf aufgab und dafür einen traumhaften Blick auf die über der Skyline von Toronto aufgehenden Sonne ergattern konnte.

Mittags zeigten mir dann Simon und Jan etwas die Innenstadt von Toronto. So unter anderem das Eaton-Center, ein großes Einkaufszentrum, dass ich die Woche mal alleine und in aller Ruhe auseinanderstöbern werde. Preistechnisch scheinen die Klamotten auf jedenfall etwas günstiger als in Deutschland. Oooooh Yeah!

to                 subway                                                Toronto Downtown”                  @Subway, als die Welt noch in Ordnung war..”

Danach ging es wie mit Sylvia verabredet mit der Subway nach Kipling um mich dort mit ihr und den Kids zu treffen. Ich will gar nich die ganze Geschichte erzählen, nur so viel. Sylvia + Kids an Punkt A. Tj bei gefühlten -16° an Punkt B. Nur schlappe zwei Stunden später, hat mich Jana glücklicherweise gefunden und mich somit vor dem sicheren Erfrieren gerettet. Danke und April April… (Dieser Text beruht auf einer wahren Begebenheit).

Gute Nacht.

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One Comment

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  1. Melanie Seidel April 2, 2013 — 7:49 am

    Viel Spaß noch. Freu mich auf weitere texte. Lg Melanie & Elias :-)

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